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Fakten, Tipps & Ideen Natur & TiereDer Eisbär
Der Eisbär
Ursus maritimus
Gute Schwimmer
Der wissenschaftliche Name für Eisbär – ursus maritimus – bedeutet „Meer-Bär“, da er von allen Bärenarten am besten im Wasser zurechtkommt. Eisbären sind als gute Schwimmer auch oft weit draußen im Meer zu sehen.

Farbloser Krieger
Das Fell des Eisbären ist farblos, obwohl es weiß erscheint. Die hohlen Haarschafte sammeln und streuen Licht. Benutzt man beim Fotografieren UV-Licht, sehen Eisbären schwarz aus, weil das Keratin der Haare das ultraviolette Licht absorbiert.

Bären-Zählung
Eine Zählung der weißen Bären auf weißen Schneefeldern ist unmöglich, auch weil sich sein Verbreitungsgebiet über fünf Länder erstreckt. Schätzungen belaufen sich auf zwischen 22 000 und 25 000 Eisbären, von denen etwa 60% in Kanada beheimatet sind.


Tief in den eisigen, windgepeitschten Weiten der Arktis lebt das größte Raubtier der Erde – der Eisbär. Perfekt an das Leben in diesem rauen Klima angepasst, ist die Zukunft dieses massigen Bären jedoch bedroht.

Eisige Regionen
Eisbären gehören zu den wenigen Säugetieren, die die rauen Bedingungen der Polarregion aushalten. Sie sind die unermüdliche Wanderer des Nordens und durchstreifen Hunderte von Kilometern auf der Suche nach Beute. Der Eisbär kann täglich bis zu 40 km zurücklegen und in seinem gesamten Leben ein Gebiet von bis zu 260 000 km² durchwandern.

Leben im Treibeis
Eisbären verbringen den Großteil ihrer Zeit 200 bis 300 km vor der Küste. Wenn sich im Winter das Eis ausbreitet, gibt es Nahrung im Überfluss. Im Sommer, wenn das Eis zurückgeht, wandern die Eisbären nach Norden.

Kurzes Treffen
Außer zur Paarungszeit und bei der Aufzucht der Jungen sind Eisbären typische Einzelgänger. Die Zeit der Werbung und Paarung ist kurz und findet normalerweise zwischen März und Juni statt. Ein Eisbärenweibchen kann sich nur alle drei Jahre fortpflanzen und hat eine Tragezeit von 265 Tagen. Im Herbst gräbt sich die werdende Mutter eine tiefe Schneehöhle und verbringt dort den Winter in einer Art Dämmerschlaf. Etwa zwei Monate später bringt sie zwei, manchmal auch drei oder vier Junge zur Welt. Diese sind bei der Geburt blind, etwa 30 cm groß und haben schon ein dickes Fell zum Schutz gegen die Kälte.

Bär ohne Eis?
Die weite Wildnis, in der die Eisbären leben, ist wegen der Öl- und Gasförderung bedroht; globalde Erwärmung führt zum Abschmelzen der Polkappe. Dem Eisbären schmilzt somit buchstäblich das Eis unter den Pfoten weg. Durch korrekten Umgang mit Energie, Autos und Alltagsprodukten können wir den Eisbären und vielen anderen Lebewesen helfen.

   




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